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Spätmittelalter

Die Habsburgische Donaumonarchie: A.E.I.O.U.
Mit der Thronbesteigung Rudolfs I. begann 1273 die Reihe von römisch-deutschen Königen und Kaisern aus jener Familie, die bis 1918 die Geschicke des Donauraums bestimmt haben: Die Habsburger. Seit dem Amtsantritt Friedrichs III. (1440) wurde das Haus Habsburg bis 1806 regelmäßig mit der Kaiserwürde des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation betraut. Und unter Kaiser Friedrich III., zeigen sich zum ersten Mal die Konturen einer habsburgischen Donaumonarchie. Friedrichs sprichwörtliches Phlegma – er galt als „Des Reiches Erzschlafmütze“ - hatte nämlich eine außergewöhnlich lange Lebenszeit zur Folge (1415–1493), die ihn befähigte, Mitkonkurrenten und Gegner schlicht und einfach zu überleben. Das zu Beginn seiner Herrschaft zerrissene und gefährdete habsburgische Hausgut vermochte er seinen Nachfolgern ungeteilt und wohl bestellt zu übergeben.

Über dem Friedrichsportal des Linzer Schlosses lesen wir das Monogramm A.E.I.O.U. Die rätselhaften Buchstaben scheinen sich auf Friedrich III. zu beziehen und wir finden sie auch an anderen Orten, etwa in der Rupprechtskirche zu Wien. Bis heute spekuliert man darüber, was es bedeuten könnte: vielleicht „Austria Erit In Orbe Ultima“ (Österreich wird auf dem Erdkreis das Höchste sein) oder „Austriae Est Imperare Omne Universum“ (Es kommt Österreich zu, die ganze Welt zu beherrschen)? „Alles Erdreich ist Österreich untertan“ scheint eine spätere deutsche Erklärung zu sein.

Und damit nicht genug, die von Kaiser Friedrich III. eingefädelte Heiratspolitik hat das Haus Habsburg wirklich zur Weltmacht werden lassen. Darauf bezieht sich der Zweizeiler: „Bella gerant Alii, Tu felix Austria nube / nam quae Mars Aliis, dat tibi regna Venus“ (Kriege mögen die anderen führen, Du, glückliches Österreich heirate / denn die Reiche, die Mars den anderen gibt, werden Dir durch Venus zuteil). Es waren vier klug und weitsichtig geplante dynastische Ehen, die dazu führten: nämlich die Heirat des Thronfolgers Maximilians I. mit Maria von Burgund, die Spanische Heirat von Maximilians Sohn Philipp dem Schönen mit Johanna der Schwermütigen und die zwei Heiraten ins polnische Herrscherhaus, die den Habsburgern schließlich noch die böhmische Wenzelskrone und die ungarische Stephanskrone einbringen sollten. Um 1500 waren das Donau- und Alpengebiet im Wesentlichen unter den Habsburgern vereinigt. Der Dynastiename Habsburg und der Ländername Austria, Österreich, verschmolzen zu einem synonymen Begriff.

Renaissance in Ungarn
Ungarn erlebte noch einen goldenen Ausklang des Mittelalters. Unter König Matthias Corvinus und seiner schönen Gattin Beatrix von Neapel hielt die italienische Renaissance Einzug in den ungarischen Königsstädten. In Visegrad über der Donau erhob sich der erste Renaissance-Palast außerhalb Italiens. Künstler und Wissenschaftler bewunderten die kostbare Büchersammlung des Königspaares, die hochberühmte Bibliotheca Corvina in Buda. Die Matthiaskirche in Budapest erinnert noch heute an den vom Volk verehrten „guten König“. Doch nach dem Tod des Herrschers 1490 rückte von Südosten her eine neue Macht heran: Die Türken unter ihren mächtigen osmanischen Sultanen. Ungarn verwandelte sich für 200 Jahre zum Schlachtfeld zwischen den Habsburgern und den Osmanen.

Ihr Routenvorschlag für eine Donaureise auf den Spuren des Mittelalters

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Linz - Schlossmuseum

Das Schlossmuseum zeigt alle Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums und vermittelt auf über 10.000 m² einen Gang durch die Natur- und ...

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Steinerne Brücke

Bei einem Besuch in Regensburg darf man sie auf keinen Fall verpassen: Ein Meisterwerk der mittelalterlichen Baukunst – Die Steinerne Brücke.

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Historische Wurstkuchl

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Das Jakobstor ist am westlichsten Rand der Regensburger Altsstadt gelegen.

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Am östlichen Ende des Haidplatzes befindet sich das Gebäude der „Neuen Waag“.

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Goliathhaus

Das Goliathhaus, welches um 1260 erbaut wurde, gilt mit seinem um 1573 entstandenen Gemälde vom Kampf Davids gegen Goliath als eines der ...

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Alter Kornmarkt

Das Gelände des „Alten Kornmarkts“ verdankt seinen Namen seiner früheren Funktion als Getreideumschlag- und Handelsplatz. In unmittelbarer Nähe zu ...

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Das Burg-Museum beinhaltete mehrere Sammlungen, von Archäologie, 1000 Jahre Budapest-Geschichte, eine umfassende Bibliothek und immer wieder ...

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Seit mehr als 500 Jahren thront Schloss Greinburg, das älteste Wohnschloss Österreichs, majestätisch über der Stadt Grein und der Donau . Es ...

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Das Stift ist das einzige Trappistenkloster Österreichs. Es wurde 1293 gegründet und hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich.

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