Donau Slowakei

Slowakische Donau

Dort wo die March in die Donau mündet, trifft der Strom auf die Slowakei und verläuft – kurz als österreichisch-slowakischer Grenzfluss – bis zur Hauptstadt der jungen Republik. Dort, am Fuße der Bratislavaer Burg, erreicht der Fluss das slowakische Donautiefland (Podunajská rovina) und strömt auf 172 Kilometern als slowakisch-ungarischer Grenzfluss Richtung Osten. Die Donau prägt in der Slowakei landschaftlich ausschließlich den südlichen  Teil des Landes – und wenn auch der Hauptlauf kurz scheint, so schlängeln sich unzählige Seitenarme umso länger durch die fruchtbare Region. Zwischen Kleiner Donau und Donau entstand so Europas größte Flussinsel: Žitný ostrov (Schüttinsel), mit einer Länge von 84 und einer Breite von 15 – 30 Kilometern. Eine vielfältige Flora und Fauna bevölkert das einmalige wald- und wiesenreiche Gebiet, das auch klimatisch punktet: denn durch die exponierte Lage zur kleinen Ungarischen Tiefebene hin, zählt diese Region zu den wärmsten und trockensten der Slowakei. Bereits im Altertum war die Donau ein Kreuzungspunkt von Handelsstraßen, was sich auch an etlichen slowakischen Städten entlang des Stromes zeigt: Galanta, Sereď, Komárno (auf ungarischer Seite: Komaróm) und Nové Zámky wechseln sich mit kleineren Naturschutzgebieten ab, bis der Fluss bei einem Bruch bei Štúrovo (auf ungarischer Seite: Esztergóm) ganz zur ungarischen Donau wird.

Bratislava - Moderne Stadt an der Donau

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