Das Hochmittelalter

Das Hochmittelalter

Auf der Donau ins Heilige Land

Im Zeitalter der Kreuzzüge kam der Donau die wenig friedliche Rolle als Heerstraße zu. Massen von Wallfahrern in mehr oder weniger frommer Absicht wälzten sich vom 11. bis ins 13. Jahrhundert entlang des Flusses, um über den Balkan und Kleinasien das „Heilige Land“ zu erreichen. Regensburg diente als Sammelplatz für die Kreuzritter. Die 1146 fertig gestellte „Steinerne Brücke“ ermöglichte den raschen Flussübergang für die gewaltigen Heerhaufen. An die Spitze des dritten Kreuzzugs stellte sich 1189 Kaiser Friedrich Barbarossa selbst. In Regensburg bestieg er mit seinem Hofstaat Donauschiffe, ihnen voraus glitten Lastkähne mit Proviant, Zelten und Waffen die Donau hinunter. Das Landheer marschierte auf der rechten Seite des Stroms weiter. Von Wien, damals bereits Residenzstadt der Babenberger, brach der Stauferkaiser weiter gegen Osten auf. Die prunkvollen Festlichkeiten an der Donau hinterließen bei den Zeitgenossen einen tiefen Eindruck. Freilich, nur wenige Kreuzfahrer erreichten ihr Ziel im Gelobten Land und noch weniger kehrten heim.

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