Die Römer an Enns und Donau

Imperiales Oberösterreich

Die Römer an Enns und Donau

Auch in Oberösterreich begannen die Römer vor rund 1.800 Jahren das Fundament für unsere moderne Gesellschaft zu legen – mit faszinierendem Gestaltungs- und Verwaltungsgeschick.

“Was haben die Römer denn je für uns getan?”, fragt ein ganz auf Widerstand gegen die Besatzungsmacht getrimmter junger Jude in einer von vielen legendären Szenen des neutestamentarisch-komödiantischen Monty-Python-Filmklassikers “Das Leben des Brian” seine Altersgenossen in einer aufwieglerischen Rede. Zu seinem Entsetzen kommen die Antworten auf seine so polemisch wie rhetorisch gemeinte Frage eine um die andere wie  aus der Pistole geschossen: “Die Medizin!” “Die sanitären Einrichtungen!” “Das Schulwesen!” “Den Wein!” “Die öffentliche Ordnung!” “Die Bewässerung!” “Die Straßen!”. Der Rest ist betretenes Schweigen. Was die britische Komikertruppe in ihrem Film aus dem Jahr 1979 am Beispiel von Galiläa und Judäa alles an zivilisatorischen Errungenschaften des Imperium Romanum aufzählte, war und ist zwar aus Gründen der satirischen Zuspitzung (“Die allgemeinen Krankenkassen!”) etwas übertrieben, doch im Grunde wahr. Auch für jenes halbe Jahrtausend, in dem das heutige Oberösterreich ab dem späten zweiten Jahrhundert Teil des römischen Reiches war.

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Machterhalt mit Soft Power
Romanisierung durch Mode und Co
Philosophieren an der Staatsspitze
Kulturstiftende Kasernen
Die Grenze der Expansion
Fatales Wachstum