Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Bogenberg

Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Bogenberg

Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt steht auf dem Bogenberg (432 Meter hoch) nahe der niederbayerischen Stadt Bogen. Sie ist eine wichtige katholischen Wallfahrtsstätten im Bistum Regensburg und ist die älteste Marienwallfahrtskirche Bayerns. Der 118 Meter über der Donau aufsteigende Bogenberg wird als Heiliger Berg Niederbayerns bezeichnet.

Alljährlich am Pfingstsonntag tragen Wallfahrer in einem zweitägigen, etwa 75 Kilometer langen Fußmarsch eine 13 Meter hohe und etwa 50 kg schwere Kerze auf den Berg. Sie wird aus einer Holzstange, die mit rotem Wachs umwickelt wird hergestellt. Am Fuß des Berges wird die Kerze aufgerichtet und stehend zum Gipfel getragen. Alle paar Schritte wechseln sich die Pilger beim Tragen ab. Wenn sie umfällt, so sagt der Volksglauben folgen Unglück, Krieg und Not. 1913 und 1938, jeweils ein Jahr vor dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, soll die Kerze umgefallen und gebrochen sein. Auf dem Bogenberg wird dann noch die Kirche umrundet. Jede der Opferkerzen bleibt zwei Jahre in der Kirche stehen.

Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Bogenberg (c) Landsratamt Straubing
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