Steinerne Brücke

Steinerne Brücke

Bei einem Besuch in Regensburg darf man sie auf keinen Fall verpassen: Ein Meisterwerk der mittelalterlichen Baukunst in Deutschland – Die Steinerne Brücke.

Neben dem Regensburger Dom ist sie das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt und war sicherlich ein Grund für die Aufnahme Regensburgs in die UNESCO-Welterbeliste. Die Steinerne Brücke, die den altbaierischen Stadtteil Stadtamhof mit der Regensburger Altstadt verbindet, galt im Mittelalter als ein echtes Weltwunder. Sie wurde innerhalb von nur 11 Jahren erbaut, vermutlich von 1135 – 1146. Der rege Handelsverkehr des im Mittelalter bedeutenden Wirtschaftszentrums Regensburg erforderte den dauerhaften Flussübergang. So entschlossen sich Rat und Bürgerschaft zur Errichtung des Bauwerks. Nahezu 800 Jahre lang, bis 1935, blieb sie die einzige Brücke, die in Regensburg und im weiten Umkreis als zuverlässiger Donauübergang diente.

In steinernen Rundbögen überspannt das beeindruckende Bauwerk auf ca. 300 Meter den Fluss. Die Brücke selbst steht auf sechzehn Fundamentfüßen, auf denen die Tonnengewölbe des eigentlichen Brückenbauwerks ruhen. Als Eingang zur Stadt war die Brücke ursprünglich von drei Türmen bewacht. Heute steht nur noch der Brückturm, der einen hervorragenden Aussichtspunkt über die Stadt darstellt. Der Weg über die Steinerne Brücke gehört zu den lohnenden Unternehmungen bei einem Urlaub in Regensburg: Von der historischen Altstadt über die Donau, vorbei am „Bruckmandl“, dass den Scheitel der Brücke ziert in den idyllischen Stadtteil Stadtamhof. Das Wunder mittelalterlicher Ingenieurskunst, das zum Vorbild der berühmten Prager Karlsbrücke wurde, ist mittlerweile für den Verkehr gesperrt.

Steinerne Bruecke Salzstadel Stadt Regensburg Peter Ferstl
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