Kulinarische Donau

Köstlichkeiten am Strom

Die Donau ist ein kulinarisches Paradies. Der Handel an der Donau hat im Lauf der Geschichte auch die Küche nachhaltig beeinflusst und vielfältig bereichert. Eine faszinierende Fülle attraktiver und vielfältiger Gaumenfreuden erwartet Genussreisende an der Donau: Ausgezeichnete Lokale vom Haubenrestaurant über den Heurigen bis zum Wiener Café spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie regionaltypische Spezialitäten: Während Bayern für seine Brat-und Weißwürste bekannt ist, stehen in Oberösterreich vor allem pikante Knödel, die Linzer Torte und der Most für die typische regionale Küche. Niederösterreich ist besonders für seine Mohnspezialitäten und erstklassigen Weine bekannt. In der  ungarischen, tschechischen und böhmischen Küche haben Spezialitäten wie die Esterhazy-Schnitte, Powidltascherl, Apfelstrudel, Palatschinken und Kaiserschmarrn hervorgebracht. Nicht zu vergessen, die unzähligen Tortenvariationen wie die Sacher- oder Wachauer-Torte, die in den berühmten Alt-Wiener Kaffeehäusern zu Spezialitäten wie einem Einspänner oder ein Wiener Melange serviert werden. Auch in der Slowakei und in Ungarn sind die kulinarischen Genüsse der Kaiserzeit noch fest in der traditionellen Küche verankert.

Bayerische Kulinarik

Bayern ist nicht nur bekannt für seine traumhaften Landschaften und seine faszinierenden Städte, sondern auch für seine kulinarischen Schmankerl. Vom bayerischen Bier über den fränkischen Wein bis zu den leckeren Milch und Käseprodukten gibt es hier zahlreiche Originale. Mehr als 50 Prozent der deutschen Brauereien liegen im Freistaat Bayern, 4.000 verschiedene Biermarken haben im Land der Biergärten ihre Heimat. Kaum eine Speise ist so eng mit Bayern in Verbindung gebracht wie die Weißwurst. Um sie ranken sich Mythen (man muss sie zuzeln und darf sie bloß nicht mit Messer und Gabel essen) und Legenden (die Weißwurst darf das 12 Uhr-Läuten der Kirchglocken nicht hören) und sie hat sogar Einzug in die Geografie gefunden (Weißwurstäquator).

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Kulinarik in der Donauregion Oberösterreich

Köstliche Speisen und Getränke erwarten Gäste in der Donauregion Oberösterreich. In der Region zwischen Passau und dem Strudengau leben und arbeiten Menschen, die sich das Ziel gesetzt haben, ihre kreative Kraft dem Außergewöhnlichen zu widmen. Sie schaffen Kostbarkeiten und Köstlichkeiten, die in Idee und Qualität herausragend sind. Vom Meistern des Chocolatier-und Konditorhandwerks bis zum mutigen Weinbau-Pionier. Von Gemüsebauern, die alte Sorten wieder zum Leben erwecken bis zu den kreativen Küchenchefs der Gastronomie.

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Süße Botschafterin aus Linz

Die Linzer Torte hat einen besonderen Bezug zur Donau: Sie ist ein Beispiel, wie sich der Orient mit seinen Gewürzen über die Wasserstraße mit der Backkunst Österreichs vereint. Nur so war es vor 360 Jahren schon möglich – aus dieser Zeit stammt das älteste Rezept – an die verwendeten Gewürze zu gelangen. Die Linzer Torte gilt als die älteste nach einer Stadt benannten Mehlspeise. Bereits 1653 wurde sie erstmals schriftlich erwähnt. Wer sie erfunden hat, wird wohl immer ein Rätsel bleiben.

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Von der Wachauer Marille zum Wein in Niederösterreich

Wachauer Marillen, frische Donaufische, Spargel aus dem Marchfeld, saisonale Köstlichkeiten aus Wald und Feld: Die Tische an der Donau Niederösterreich sind reich gedeckt. Kaum eine Region bietet eine solche Vielfalt an genussvollen Adressen. Die Donauregion Niederösterreich punktet auch mit einer uralten Weinkultur und hochmodernen Weingütern. Die Weinstraßen und Weinbaugebiete entlang der Donau in Niederösterreich führen Sie durch ein einzigartiges Weinland voller Gegensätze und Erlebnisse.

Pärchen Im Weingarten Donau Niederösterreich (c) Steve Haider
Weinregin Bratislava

Bratislava gilt mittlerweile als die Stadt der Feinschmecker. Die heimische Küche verbindet Einflüsse der einst hier lebenden Volksgruppen: ungarische scharfe Speisen, Wiener Schnitzel und Patisserie, deutsches Wildfleisch und Würste sowie slowakische traditionelle Speisen, all dies findet man auf der Speisekarte in Bratislava. Die regionale Küche profitiert auch von dem Fluss Donau, so dass Fischgerichte bekannt für die heimische Küche sind. Der Wein war und wird zweifellos auch weiterhin ein fester Bestandteil der Gastronomie in Bratislava sein. Für Weinliebhaber gibt es eine Möglichkeit regionale Weine dreier Länder verkosten zu können. Die Weingebiete Carnuntum und Weinviertel in Österreich, Észak-Dunántúl in Ungarn und die Kleinkarpathen-Weinstraße in der Slowakei laden dazu ein. Außergewöhnlich gut schmeckt der Blaufränkische Rotwein aus Rača (Stadtteil von Bratislava). Dieser war auch am kaiserlichen Hof in Wien beliebt und die Kaiserin Maria Theresia erteilte diesem Produkt im Jahr 1767 eine Schenkungsurkunde.

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Ungarische Kaffeehauskultur lebt

Ungarn hat eine sehr vielfältige und eigenständige Küche, die in der traditionellen Hausmannskost verwurzelt ist, sich aber in die Höhe der gehobenen Küche entwickelt hat. Die ungarische Kaffeehauskultur lebt und pulsiert. Das ist kein Wunder, denn schon vor Jahrhunderten trafen sich hier die besten und kreativsten Köpfe, um über Politik, das Schreiben und neue Einflüsse in der Kunst zu diskutieren. Verschiedene Regionen in Ungarn sind für ihre unverwechselbaren Weine bekannt, die nach wie vor an internationaler Bedeutung gewinnen. Das Talent der ungarischen Küchenmeister zeigt sich umso deutlicher an den Kuchen, die man in einem Café genießen muss, um die vielen Jahre der Innovation zu genießen.

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