Budapest Heldenplatz(c)visithungary

Der Heldenplatz in Budapest

Der Heldenplatz in Budapest

Ursprünglich schmückte ein vom berühmten ungarischen Architekten Miklós Ybl entworfener Zierbrunnen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Heldenplatz am Ende der Andrássy-Straße. Der Gloriette-Brunnen wurde schließlich auf den Széchenyi-Berg verlegt (wo er seither als Aussichtspunkt dient), da an seiner Stelle zum Anlass der 1000-Jahr-Feier (1896) der ungarischen Landnahme von 896 ein imposantes Denkmal errichtet werden sollte: das Millenniumsdenkmal. Sándor Wekerle, der damalige Ministerpräsident, beauftragte den Architekten Albert Schickedanz und den Bildhauer György Zala mit dem Entwurf des Denkmals.

Immer wieder war der Heldenplatz Bühne für einschneidende Ereignisse in der ungarischen Geschichte. So zertrümmerten die Ungarn während der Revolution 1918/19, als Zeichen des Bruches mit den Habsburgern, das Bildnis Kaiser Franz Josephs vom Millenniumsdenkmal und legten den gesamten Platz mit roten Draperien aus. Außerdem ersetzten sie die Statuen von Árpád durch eine Statue von Marx und einem Arbeiter-und-Bauern-Monument. Nach 1945 war der Heldenplatz wiederholt Schauplatz politischer Kundgebungen. Ungarn geriet in den Einflussbereich von Stalins Sowjetunion. Am Heldenplatz wurde 1989 Imre Nagy und seine damaligen Mitstreiter (des Ungarischen Volksaufstandes von 1956) in einem feierlichen Staatsakt rehabilitiert.

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Der Heldenplatz in Budapest
Budapest 1146, Hősök tere

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