Stift Melk

Stift Melk

Vor mehr als 1000 Jahren kamen an diesen Ort die Babenberger, das erste Herrschergeschlecht Österreichs. Eine Burg, die im Besitz eines bayrischen Grafen namens Sizzo war, wird erstmals um 830 erwähnt und mit dem Namen Melk in Verbindung gebracht. Leopold I., wurde vom Kaiser mit einem schmalen Streifen entlang der Donau – etwa zwischen den Zuflüssen Enns und Traisen – belehnt, in dessen Mitte die Burg lag. Er eroberte sie und machte sie zu seiner ersten Hauptburg. Melk war von nun an mit den seit 976 regierenden Babenbergern sowie mit der von ihnen beherrschen Marca Orientalis des Heiligen Römischen Reiches untrennbar verbunden. Diese Mark wurde als „Ostarrichi“ bezeichnet und ist die Keimzelle des heutigen Österreich. Im Laufe der nächsten hundert Jahre etwa hat die Melker Burg an Bedeutung verloren, da die Babenberger ihren Herrschaftsbereich in Richtung Osten – Tulln, Klosterneuburg, Wien – ausdehnten. In Melk aber waren einige der ersten Babenberger bestattet und diese bedeutende Begräbnisstätte des Herrschergeschlechtes sollte nicht vernachlässigt werden, sondern in geistliche Hände kommen. Das war wohl mit ein bedeutender Grund dafür, dass hier ein Kloster gegründet wurde.

Stift Melk (c) Donau Niederösterreich Steve Haider
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