Wunderbar Wanderbar

Wunderbar Wanderbar – die Donauregion

Die Landschaft der Donauregion ist facettenreich: Im Hinblick auf ihre Geschichte, ihre Bedeutung als Tourismus- und Wirtschaftsgebiet sowie als Lebensraum für uns alle. Durch die natürlichen Gegebenheiten bietet sie sich als Region zum Genießen einfach an: Für kulinarische wie kulturelle Genüsse als auch für unsere Seele und unseren Körper. Bewegung in diesem natürlichen Umfeld tut uns einfach gut – oft reicht auch nur ein kurzer Spaziergang, eine kleine Rundwanderung oder eine schnelle Nordic Walking Runde mit dem Hund, um beim Anblick des Donaustroms „herunterzukommen“ und ganz kurz abschalten zu können.

Ausblick Vom Wanderweg Nibelungengau Maria Taferl Auf Die Donau.donau.com

Wer jedoch eine längere Auszeit und Betätigung in der Natur verträgt, auch der ist an der Donau richtig. Die hiesigen Donaulandschaften bieten zahllose Wanderrouten, Touren und Weitwanderwege für jeden Geschmack, für Genusswanderer und Weitwanderer – ebenso für Pilger, Familien mit Kinderwagerl oder Kurzzeitausflügler auf der Suche nach dem perfekten Selfie für Instagram. Entlang des Stromes, hoch hinaus auf Steigen oder in Nationalparks mit Aulandschaft. Und nicht immer bewegt man sich auf diesen Routen richtig hautnah am Fluss: Dieses Privileg ist den Radfahrern am Donauradweg vorbehalten, die das Rauschen des Stromes beim Radeln immer am Ohr haben. Die Wanderer müssen sich den Genuss und Anblick der Donau manchmal erst erarbeiten: Auf Wegen und Steigen, die nicht selten durch Wälder führen, die erst unvermutet und plötzlich dann den Blick auf die Donau freigeben.

Donauwandern für alle

Der österreichische Hofbeamte Joseph Kyselak durchquerte die Wachau auf seinem Heimweg von seiner Fußreise durch Österreich im Jahr 1825. Der Hofbeamte war ein ausdauernder Weitwanderer, der seine Erlebnisse auf seiner viermonatigen Wandertour einige Jahre später als Schrift herausbrachte:  „Skizzen einer Fußreise durch Oesterreich, Steiermark, Kärnthen, Berchtesgaden, Tirol und Baiern nach Wien – nebst einer romantisch pittoresken Darstellung mehrerer Ritterburgen und ihrer Volkssagen, Gebirgsgegenden und Eisglätscher auf dieser Wanderung, unternommen im Jahre 1825“, so weiß Wikipedia.

Das Interessante und Lustige auch für uns heute daran: Kyselak hatte – wohl wegen einer Wette – begonnen, seinen Namen an den Zwischenstationen seiner Wanderungen zu verewigen, quasi mit einem „Kyselak was here“, wie wir das auch heute noch kennen. Er tat es allerdings im Jahre 1825 und wurde damit ein bisschen berühmt, bis heute – denn einige originale „Inschriften“ von ihm sind noch erhalten – auch in der Donauregion.

WANDER-TIPPS

„Donauwandern“ in Tagesetappen am Welterbesteig Wachau, als Mehrtagestour mit Gepäcktransport am Donausteig, als Tagesausflug mit Einkehr beim Winzer  oder als Tour mit „Hör-Stationen“ wie etwa auf der Via.Carnuntum – „Donauwandern“ geht immer. Der Donausteig feiert übrigens 2020 sein 10-jähriges Bestehen. DER Weitwanderweg auf 450 km kann in schönen Tagesetapen oder auf einer Mehrtagestour ergangen werden. Und der Welterbesteig Wachau ist mittlerweilen so beliebt, dass hier jährlich über 120.000 Wanderer auf den unterschiedlichsten Touren unterwegs sind. Noch mehr Tipps für Sportliche und Genusswanderer gibt es hier:

Für ambitionierte und sportliche (Weit)wanderer

Für Tagesausflügler und Genusswanderer

Für alle, die es entspannt angehen