Hochzeiten an der Straße der Kaiser und Könige

Ein JA mit Noblesse

Hochzeiten an der Straße der Kaiser und Könige

Die Wasser der Donau haben schon so manche Braut ihrem Eheleben entgegengetragen. Vor allem in jenen Tagen, als der Straßen- und Kutschenbau noch an Sicherheit und Komfort zu wünschen übrig ließen und die Schifffahrt ein wesentlich entspannteres Reisen erlaubte. So fiel auch die Wahl der bayerischen Herzogstochter Gisela aus Regensburg für ihre Brautfahrt nach Budapest zur Hochzeit mit dem späteren Ungarnkönig Stephan I. anno 995 auf die Donau.

Inwieweit die Verlobte des künftigen ungarischen Nationalheiligen die Entscheidung – sowohl für die Hochzeit wie für das Verkehrsmittel  selbst getroffen hat, bleibt fraglich: Die Braut, die ihr frommes Leben als Äbtissin des Passauer Klosters Niederburg beschließen und per Papsterlass selig gesprochen werden sollte, war zu diesem Zeitpunkt erst 10 Jahre alt. Das sollte sie jedoch nicht daran hindern, als erste christliche Königin Ungarns und erste große Frau an der Donau in die Geschichte einzugehen.

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