Die hohe Schule der Lebenskunst

Die feine Lebensart an der Straße der Kaiser und Könige

Erster Teil: Von Visegrád bis Wien

Als politische Kraft ist der Adel in den digitalen Demokratien von heute bedeutungslos. Seine über Jahrhunderte kultivierte feine Lebensart übt jedoch bis heute eine mehr oder weniger heimliche Faszination auf uns aus. Gestalt nimmt diese Anziehungskraft unter anderem in der Beharrlichkeit an, mit der sich die gesetzlich längst abgeschafften Adelstitel und -prädikate wie das distinguierte „von“ im allgemeinen Sprachgebrauch behaupten. Nach wie vor liefert das Wohl und Wehe des europäischen Adelspersonals unverzichtbaren Content nicht nur für die Yellow Press, und eine royale Hochzeit bringt immer noch ausreichend Quote für eine Liveübertragung im TV.

Der direkte Draht in die Vergangenheit
Denken in Generationen
Visegrád: Das Paradies auf Erden
Bratislava: Liszt und seine Mäzenatin
Der wonnereiche Hof zu Wien
Herrengasse: Rekordverdächtige Palaisdichte
Hofburg: Labyrinth mit halbtausendjähriger Baugeschichte
Schönbrunn: Lifestyle royal
Die Hermesvilla: Ein Sommernachtstraum